Der TSV Friedenfels ist auch in der Pandemie aktiv. Während der Sportbetrieb zum größten Teil ruht, investiert der Verein in seine Anlagen. Am Wochenende wurde die neue Flutlichtanlage auf dem Trainingsgelände in Betrieb genommen.

Überglücklich zeigten sich der Vorsitzende des Turn- und Sportvereins Friedenfels, Johannes Härtl, und Fußball-Abteilungsleiter Christian Härtl, als am späten Freitagabend die Monteure die neue Lichtanlage auf dem TSV-Trainingsplatz in Betrieb nahmen. Lieferschwierigkeiten und volle Auftragsbücher der beteiligten Firmen hatten in den zurückliegenden Wochen diesen Moment immer wieder hinausgezögert. Dass der erste Bauabschnitt nun doch noch vor dem Winter fertiggestellt werden konnte, freute alle Beteiligten. Johannes Härtl lobte bei der kleinen Einweihungsfeier die beteiligten Firmen, die mit viel Aufwand die Maßnahme umgesetzt hätten. Sein Lob galt aber auch den zahlreichen Ehrenamtlichen des Sportvereins, an der Spitze Michael Melzner, der mit einem Bagger in zahlreichen Arbeitsstunden die benötigten Leitungen unter die Erde brachte, sowie den Akteuren der Sparte Fußball, die tatkräftig mit Schaufel und Rechen die Erd- und Markierungsarbeiten unterstützten. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich der TSV Friedenfels erfolgreich um Fördermittel von Bund und Land für die Umrüstung des Flutlichts auf LED-Technik bemüht. Die Gesamtkosten der Maßnahmen, wozu auch die Sanierung des Spielfelds im nächsten Frühjahr gehört, belaufen sich auf 100.000 Euro. Im Maßnahmenpaket enthalten sind die Errichtung von neuen Ballfangzäunen sowie ein neuer Treppenzugang zum Spielfeld. Durch den Bundeszuschuss und die großzügige Förderung bleibe nur ein geringer Eigenanteil für den Verein. Im wahrsten Sinne des Wortes hellauf begeistert waren nach dem Einschalten des Flutlichts vor allem einige aktive Fußballer. Von den insgesamt vier neuen Flutlichtmasten strahlten unzählige leistungsstarke LED-Lampen auf die Sportanlage. Das Besondere: Sie können einzeln vom Sportheim aus oder über eine App der Fußball-Verantwortlichen gesteuert werden. Ein weiterer Aspekt der Umrüstung war, dass das neue Flutlicht weit weniger Stromkosten verursacht als die alte Anlage, wie Vorsitzender Johannes Härtl hervorhob. Installiert wurde die neue LED-Flutlichtanlage von einer Spezialfirma aus dem Raum Frankfurt. Nicht fehlen durfte bei der Inbetriebnahme so mancher nicht wirklich ernst gemeinte Kommentar. „Die Entschuldigungen von so manchem Akteur für die oft nicht zum Abschluss gebrachten Torschüsse oder fehlgeschlagenen Flankenbälle aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse gehören nun der Vergangenheit an”, scherzte Trainer und Fußball-Spartenleiter Christian Härtl.