Über ein eindrucksvolles Ehrenspalier freuten sich Melanie Döppl und Thomas Paukner nach der Trauung in der Steinwaldhalle in Friedenfels. Freunde und Vereine ließen das Brautpaar hochleben. Am letzten Wochenende im Wonnemonat Mai wurde die Ehe besiegelt: In der Steinwaldhalle in Friedenfels haben sich Melanie Döppl aus Erbendorf und Thomas Paukner aus Friedenfels das Jawort gegeben. Der 39-jährige Polizeibeamte und die 35-jährige tiermedizinische Fachangestellte lernten sich bereits 2007 im Jugendtreff „Exile“ der Jugendorganisation Stoawaldlerer in Friedenfels bei einer Mallorca-Party kennen. Nun ließen sie sich vor Standesbeamtin Regina Wildenauer trauen. Nach der Trauung folgte vor dem Haupteingang und auf dem sich anschließenden Mehrzweckplatz vor der Steinwaldhalle eine Überraschung. Ein großes und eindrucksvolles Ehrenspalier – natürlich unter Einhaltung der Corona-Hygieneregeln – war gebildet worden. Gleich mehrere Vereine und Abordnungen wünschten dem frisch vermählten Paar Glück und Gesundheit. Allen voran standen die Arbeitskollegen des Bräutigams von der Polizeidienststelle Neustadt an der Waldnaab. Sie legten sehr zur Freude der Hochzeitsgäste dem Brautpaar Handschellen an. Nicht fehlen durfte vor dem Rückzug auf die Wache ein Gruß mit Martinshorn und Blaulicht. Mit dieser Zugabe verabschiedeten sich die Polizeikollegen und zogen die Blicke zahlreicher Friedenfelser auf sich. Eng verbunden ist das Brautpaar seit vielen Jahren durch den Fußball, wenngleich beide verschiedenen großen Fanlagern angehören. Während die Braut stets den Bayern die Daumen drückt und auch Mitglied des FC-Bayern-Fanclubs Erbendorf ist, hält der Bräutigam die Fahnen für den rivalisierenden weiteren Münchener Fußballclub, 1860 München, hoch. Zudem war Thomas Paukner aktiver Fußballer und lange Zeit fester Bestandteil der Fußball-Seniorenmannschaften des TSV Friedenfels. Sowohl der TSV Friedenfels als auch der FC-Bayern-Fanclub Erbendorf reihten sich in das Ehrenspalier ein und dankten dem frisch vermählten Paar für die lange enge Verbundenheit. Beim Durchschreiten des Spaliers musste das Brautpaar zudem eine Aufgabe bewältigen: Gäste und Freunde hatten ein großes Herz auf einem Bettlaken verewigt. Braut und Bräutigam mussten je eine Seite davon ausschneiden. Der Sieger, der am schnellsten seine Seite freigeschnitten hatte, sollte künftig das Sagen in der Ehe haben, meinten die Freunde scherzhaft. Bräutigam Thomas Paukner nahm die Niederlage gelassen. (Bild zum vergrößern bitte anklicken).