Der Turn- und Sportverein Friedenfels erweitert sein Sportangebot. In der Sparte Fitness haben sich die „Wilden Kerle“ und die „Jumping Girls“ angesiedelt. Die abwechslungsreichen Sportstunden können Jungen und Mädchen im Grundschulalter nutzen. Beim sieben Sparten umfassenden TSV scheint man die Auswirkungen der Corona-Pandemie langsam überwunden zu haben. Die Abteilungen organisieren ihren Sportbetrieb mittlerweile wieder fast vollständig und bieten ihren Mitgliedern vielfältige sportliche Möglichkeiten. Durch die Gründung der neuen Unterabteilung in der Sparte Fitness erweiterte sich das Breitensportangebot besonders für Kinder, informiert Vorsitzender Johannes Härtl. Dass es endlich eine Fortsetzung der sportlichen Betätigung nach dem Mutter-/Kind-Turnen gibt, freut auch die Spartenleiterin der Abteilung Fitness, Lisa Rauh. „Ich habe es stets schade gefunden, dass nach dem altersbedingten Ausscheiden aus meiner Sportstunde die Grundschulkinder keine Zukunft in der Sparte Fitness hatten.” Durch das Angebot mit den „Wilden Kerlen“ und den „Jumping Girls“ habe nun auch diese Altersgruppe die Möglichkeit, “sportlichen Aktivitäten in unserer Abteilung nachzugehen“, erklärt Lisa Rauh. Sie und Vorsitzender Johannes Härtl danken besonders den neuen Übungsleitern Thomas Müller, Tanja Totzauer und Verena Müller, die als erfahrene Trainer und Betreuer den beiden neuen Gruppen vorstehen. Das große Interesse der vielen Kinder in beiden Gruppen freute die Übungsleiter beim Auftakt. „Den Bewegungsdrang der Kinder konnte man spüren.” Während den „Wilden Kerlen“ die große Sporthalle in der Steinwaldhalle jeweils am Donnerstag von 17.15 bis 18.15 Uhr zur Verfügung steht, sind die „Jumping Girls“ am Dienstag von 15.30 bis 17 Uhr in der Sporthalle aktiv. Trainingspausen und die Aussetzung der regelmäßigen neuen Sportstunden sind in Ferienzeiten und nach Absprache mit dem TSV und den Eltern angedacht. Wie die Übungsleiter Thomas Müller und Tanja Totzauer betonen, können interessierte Buben und Mädchen jederzeit vorbeischauen und das neue Sportangebot ausprobieren.

         
                        
           
 

Markus Schaumberger hat sein Amt als Trainer beim TSV Friedenfels beendet. Am Freitag (03.09.) vor dem Training teilte er den Spielern seinen Entschluss mit. Gecoacht wurde das Heimspiel am Sonntag (05.09.) gegen Pechbrunn deshalb bereits von Spartenleiter Christian Härtl. Völlig überraschend für Vereinsverantwortliche, Fans und Mannschaft warf der erfahrene Übungsleiter das Handtuch. Ausschlaggebend für den Rücktritt waren nach Rücksprache mit Oberpfalz-Medien diverse Unstimmigkeiten mit einigen wenigen Spielern der Mannschaft. Markus Schaumberger war ein echtes Eigengewächs des Turn- und Sportvereins Friedenfels und kickte als aktiver Spieler bereits in der Jugendmannschaft des TSV. Anschließend war er Stammspieler in der ersten und zweiten Mannschaft, bevor er vier Jahre als Trainer an der Seitenlinie den TSV Friedenfels erfolgreich coachte. Nach Trainerstationen beim ATSV Tirschenreuth und VfB Thannhausen kehrte er im Sommer 2018 zum TSV Friedenfels als Trainer zurück und stand den Seniorenmannschaften bis vergangene Woche vor. Bis zur Winterpause wird Fußball-Spartenleiter Christian Härtl die Mannschaft betreuen, zum Rückrundenstart soll ein neuer Trainer gefunden werden.

         
                        
           
 

Der Turn- und Sportverein Friedenfels mit seinen fast 700 Mitgliedern und den sieben Abteilungen Eisstock, Fitness, Fußball, Kegeln, Klettern, Laufen und Tischtennis hat eine neue Vorstandschaft. In der Steinwaldhalle konnten bei der Jahreshauptversammlung alle Vorstandsposten besetzt werden. Johannes Härtl und Helmut Radimerski bleiben Vorsitzende, Anna Härtl Schriftführerin. Neu besetzt wurde die Position des Hauptkassiers. Hier ließ sich Gottfried Härtl nicht lange bitten und übernahm nach dem Rücktritt von Anja Schultes, das wichtige Ehrenamt. Unter großem Applaus der Versammlung wurden dem ehemaligen Bürgermeister die Kassengeschäfte übertragen.  (Bild zum vergrößern bitte anklicken).

Das Ergebnis der Neuwahlen: 1. Vorstand: Johannes Härtl; 2. Vorstand: Helmut Radimerski

Hauptkassier: Gottfried Härtl; Schrift- und Protokollführer: Anna Härtl;

Kassenrevisoren: Anja Schultes und Tobias Schultes

Spartenleiter und weitere Amtsinhaber:

Eisstock: Martin Streim; Kassier: Manuel Streim

Fußball: Christian Härtl; Kassier: Marco Hoffmann; Gesamt – Jugendleiter: Stefan Schultes

Kegeln: Martin Bischof, Kassier: Andreas Streim

Klettern: Rita Steinkohl; Kassier: Rita Steinkohl

Laufen: Claudia Paukner; Kassier: Claudia Paukner

Tischtennis: Gerhard Konz; Kassier: Angela Schraml

Tanz- u. Gymnastikgruppen, Kinderturnen: Lisa Rauh und Anna Auel

Sonstige Funktionen:

Pressewart und Öffentlichkeitsarbeit: Bernhard Schultes

Organisation Vereinsfahne: Johannes Härtl und Helmut Radimerski

         
                        
           
 

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Nach der Zwangspause im vergangenen Jahr stieg die Sommer-Ortsmeisterschaft 2021 der TSV-Sparte Eisstock. Wetterkapriolen erforderten trotz weniger Mannschaften eine lange Turnierdauer. Im Laufe des Turniers am Sonntag entleerten dunkle Regenwolken über der Asphaltbahn vor der Steinwaldhalle ihre nasse Fracht. Die Schauer erforderten eine Unterbrechung der Friedenfelser Sommer-Ortsmeisterschaft und die Stockschützen suchten lange Schutz im angrenzenden Musikpavillon. Doch dies war nicht das einzige Manko der sonst beliebten Veranstaltung der TSV-Sparte Eisstock. Der verletzungsbedingte Ausfall von regelmäßig teilnehmenden Stockschützen, der Beginn der Urlaubszeit sowie terminüberschneidende weitere Veranstaltungen waren verantwortlich dafür, dass sich nur fünf Mannschaften am Turnier beteiligen konnten. Den sportlichen Ambitionen tat dies jedoch keinen Abbruch. Wegen der geringen Teilnehmerzahl hatte TSV-Spartenleiter Martin Streim eine Doppelrunde angeordnet. Jede Mannschaft musste dadurch jeweils zwei Begegnungen gegen die anderen Teams absolvieren. Zum ersten Mal beim Turnier dabei war der Angelverein. Wenngleich dadurch die Mannschaft viel Lehrgeld bezahlen musste, so gelang es doch den Mitgliedern Manuel Horn, Mario Seitz, Manuel Streim und Manuel Zeitler, die Freunde aus der Mannschaft Feuerwehr mächtig zu ärgern. Gleich zwei Mal versetzte man die Akteure der Freiwilligen Feuerwehr mit starken Schüben ins Staunen und gewann souverän die beiden Partien. Bei der Siegerehrung freute sich auch Bürgermeister Oskar Schuster, dass nach langer Pause wieder einmal ein Turnier möglich war. Er beglückwünschte den Veranstalter zur Durchführung der Meisterschaft. Für die getroffenen Maßnahmen zur Einhaltung der Hygieneregeln zollte das Gemeindeoberhaupt der Sparte Eisstock des TSV Friedenfels seine Anerkennung. Die Ergebnisliste: 1. Gesangverein „Frohsinn“ Friedenfels 12:4 Punkte, 2. „Die Fantastischen Vier“ 9:7; 3. „GoGo and Friends“ 8:8; 4. Feuerwehr 6:10; 5. Angelverein 5:11.

         
                        
           
 

Der Turn- und Sportverein Friedenfels trifft wichtige Entscheidungen – pandemiebedingt als Premiere per Videokonferenz. Über Investitionen von über 100.000 Euro sollen die Mitglieder bald persönlich informiert werden.

Die aktuelle Corona-Situation lässt die gewohnten Treffen und Sitzungen nicht zu, egal ob im Vereinsheim oder im Vereinslokal „Goldener Engel“. Seit über einem Jahr regeln beim TSV Friedenfels die Vorstandsmitglieder sowie die Abteilungsleiter wichtige Entscheidungen und Vereinsangelegenheiten per Telefon. Auch die im Januar geplante Jahreshauptversammlung musste verschoben werden. Überfällig ist deshalb die Information für die Mitglieder, was die anstehende Sanierung des Trainingsplatzes beim Sportheim mit Erneuerung der Flutlichtanlage betrifft. Vorsitzender Johannes Härtl betonte: „Aufgrund der berechneten Investitionskosten von rund 100.000 Euro bedarf es für die geplante Maßnahme laut Vereinssatzung der Zustimmung der Mitgliederversammlung. Zudem stünden bei dieser Zusammenkunft die Neuwahlen des Vorstandes auf dem Programm.“ Während die Vorstandsmitglieder automatisch bis zum Jahresende ihre Ehrenämter behalten können, ist es mit der Zustimmung der Mitglieder für das Bauvorhaben schon etwas schwieriger. „Nach Auskunft des Landratsamtes sind Versammlungen derzeit noch landesweit untersagt”, berichtete Johannes Härtl. Möglich wären sie aber als Onlineversammlung oder in einem Umlauf-Verfahren: Alle Mitglieder werden dabei schriftlich informiert und zur Stimmenabgabe über den Postweg aufgefordert. Da bis dahin noch einige Tage Zeit sind, einigte sich die Führungsmannschaft des TSV in ihrer Videokonferenz, die in Aussicht gestellte Möglichkeit zu einer Präsenzversammlung zu nutzen. „Wenn es die Regeln zu Corona zuließen, könnte man diese auch im Freien durchführen“, war dabei der einhellige Tenor der Vorstandsmitglieder. Angekündigt wurde das Bauvorhaben bereits in der Jahreshauptversammlung 2020, kurz vor Beginn der Coronakrise. „Zum damaligen Zeitpunkt waren jedoch noch keine konkreten Bausummen bekannt”, sagte der Vorsitzende. Diese müssten jetzt aber den Mitgliedern bekanntgegeben werden. Eingereicht wurden inzwischen die Förderanträge, die Zusagen über die Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt und des BLSV liegen vor. Aufgrund der zeitlichen Vorgaben der Zuschussgeber muss bis spätestens 30. Juni 2021 der Maßnahmenbeginn schriftlich angezeigt werden. “Ansonsten können uns die Förderzusagen wieder gekündigt werden“, erläuterte Johannes Härtl. „Sollte sich das Geschehen jedoch weiter verschärfen, muss ab Mitte Mai eine Alternative zur Durchführung der Jahreshauptversammlung ins Auge gefasst werden“, meinte Johannes Härtl und stimmte seinen Vorstandskollegen zu. „Wegen der anstehenden Neuwahlen und der Besetzung einer Vielzahl von Ehrenämtern wäre eine Präsenzversammlung die einfachere Art.“ Auf keinen Fall will man jedoch den 30. Juni, den Termin des gesetzten Maßnahmenbeginns, verstreichen lassen. „Es sei denn, dass wir wegen Corona eine Verschiebung durch die Gesetzgeber erreichen würden“, will sich der TSV-Vorsitzende in diesem Fall darum bemühen.

         
                        
           
 

Dass die Mitglieder auch in schwierigen Zeiten zu ihrer Eisstock-Abteilung stehen, zeigte im zurückliegenden Sommer der gute Besuch bei den allwöchentlichen Trainingsabenden des TSV Friedenfels. Während wegen der Corona-Pandemie Zusammenkünfte, Versammlungen sowie Hallen- und Mannschaftssport bei anderen Abteilungen nur eingeschränkt möglich waren, verzeichnete die Sparte Eisstock im Nachwuchsbereich beachtliche Zugänge. Dies nahm der Förderverein des Turn- und Sportvereins zum Anlass, den jugendlichen Stockschützen ihren Abteilungsbeitritt finanziell etwas zu erleichtern. Der Vorsitzende des Fördervereins, Karl Trottmann, überraschte jüngst die Jugendlichen beim Training mit einer Spende von 400 Euro. Der Betrag soll zweckgebunden für sportliches Zubehör, wie Stockplatten, verwendet werden. „Asphaltstock- und Eisstockschießen benötigen Technik und Taktik, bringen aber auch viel Geselligkeit“, betonten einige Jugendliche bei der Spendenübergabe und sprachen von einem idealen Ausgleich zum Fußball. Ein Teil der jungen Eisstockschützen gehört bereits der TSV-Sparte Fußball an. „In jungen Jahren sucht man nach sportlichen Alternativen“, meinte Eisstocksparten-Neumitglied Andreas Trottmann und verwies auf den tollen Einstand zusammen mit seinen Freunden bei den letzten Trainingsabenden. Ganz fremd ist das Stockschießen den meisten neuen Eisstockschützen nicht. Bei Ortsmeisterschaften oder Hobbyturnieren standen sie schon ihren Mann oder Frau und haben so manch gute Platzierung geholt. Tanja Gallitzendorfer, Maximilian Mark, Christof Pappenberger, Johannes Ruland, Sebastian Schultes, Andreas Streim, Manuel Streim, Alexander Streubel und Andreas Trottmann gehören nun offiziell der TSV-Abteilung Eisstock an und werden demnächst Spielpässe für bevorstehende Wettbewerbe erhalten. Der Vorsitzende des Fördervereins, Karl Trottmann, würdigte zudem das große Engagement der Abteilung und verwies auf die jüngsten Erfolge der Sparte Eisstock des TSV Friedenfels. Neben den Jugendlichen dankte auch Abteilungsleiter Martin Streim für die Spende und wünschte den neuen Mitgliedern eine große sportliche Zukunft in der Abteilung Eisstock.

         
                        
           
 

Passender hätte die Spende gar nicht sein können. Pünktlich zu Beginn der Herbstsaison und begleitet von kräftigen Regenschauern, überreichte Reinhard Stummreiter, Regenjacken an die jüngsten Fußballer des TSV Friedenfels. Über die großzügige Spende der Firma Richard Suttner GmbH & Co. KG in Pressath, freuten sich die F/G-Junioren deshalb besonders. Zweiter Vorsitzender Helmut Radimerski und die Trainer, Markus Kellner und Michael Melzner, dankten Reinhard Stummreiter, der im Auftrag seines Arbeitgebers das neue Outfit aushändigte. Für den TSV Friedenfels seien solche Sponsoren von großer Wichtigkeit. Der Spielbetrieb mit all seinen vielen Mannschaften ist kostenaufwendig, dass Trikot-, Trainingsanzug- und Dressspenden eine große Unterstützung für die Vereinskasse sind, informierte Vorsitzender Helmut Radimerski. Reinhard Stummreiter wünschte den jungen Akteuren viel Freude mit der neuen Ausstattung und besonders, das sich weiterhin die erhofften Erfolge einstellen. Im Bild die jungen TSV-Akteure mit (hinten von links) Michael Melzner und Markus Kellner (Trainer und Betreuer), Reinhard Stummreiter (Firma Richard Suttner GmbH) sowie Helmut Radimerski (2. TSV-Vorsitzender). Bild zum vergrößern bitte anklicken.