Dass die Mitglieder auch in schwierigen Zeiten zu ihrer Eisstock-Abteilung stehen, zeigte im zurückliegenden Sommer der gute Besuch bei den allwöchentlichen Trainingsabenden des TSV Friedenfels. Während wegen der Corona-Pandemie Zusammenkünfte, Versammlungen sowie Hallen- und Mannschaftssport bei anderen Abteilungen nur eingeschränkt möglich waren, verzeichnete die Sparte Eisstock im Nachwuchsbereich beachtliche Zugänge. Dies nahm der Förderverein des Turn- und Sportvereins zum Anlass, den jugendlichen Stockschützen ihren Abteilungsbeitritt finanziell etwas zu erleichtern. Der Vorsitzende des Fördervereins, Karl Trottmann, überraschte jüngst die Jugendlichen beim Training mit einer Spende von 400 Euro. Der Betrag soll zweckgebunden für sportliches Zubehör, wie Stockplatten, verwendet werden. „Asphaltstock- und Eisstockschießen benötigen Technik und Taktik, bringen aber auch viel Geselligkeit“, betonten einige Jugendliche bei der Spendenübergabe und sprachen von einem idealen Ausgleich zum Fußball. Ein Teil der jungen Eisstockschützen gehört bereits der TSV-Sparte Fußball an. „In jungen Jahren sucht man nach sportlichen Alternativen“, meinte Eisstocksparten-Neumitglied Andreas Trottmann und verwies auf den tollen Einstand zusammen mit seinen Freunden bei den letzten Trainingsabenden. Ganz fremd ist das Stockschießen den meisten neuen Eisstockschützen nicht. Bei Ortsmeisterschaften oder Hobbyturnieren standen sie schon ihren Mann oder Frau und haben so manch gute Platzierung geholt. Tanja Gallitzendorfer, Maximilian Mark, Christof Pappenberger, Johannes Ruland, Sebastian Schultes, Andreas Streim, Manuel Streim, Alexander Streubel und Andreas Trottmann gehören nun offiziell der TSV-Abteilung Eisstock an und werden demnächst Spielpässe für bevorstehende Wettbewerbe erhalten. Der Vorsitzende des Fördervereins, Karl Trottmann, würdigte zudem das große Engagement der Abteilung und verwies auf die jüngsten Erfolge der Sparte Eisstock des TSV Friedenfels. Neben den Jugendlichen dankte auch Abteilungsleiter Martin Streim für die Spende und wünschte den neuen Mitgliedern eine große sportliche Zukunft in der Abteilung Eisstock.

               
        
            

Aufgrund hoher Corona-Infektionszahlen gilt der Landkreis Tirschenreuth seit 16.10.2020 als Risikogebiet. Courage zeigten deshalb die Verantwortlichen der Abteilung Fußball beim Turn- und Sportverein Friedenfels. Die Spartenleiter Christian Härtl und Daniel Maier stellen den Trainings- und Spielbetrieb ab sofort ein. Dies gilt für alle Mannschaften der Abteilung Fußball, von den F-Junioren bis zu den Alten-Herren. Die Sportplätze des TSV Friedenfels sind ebenfalls gesperrt. „Wir haben Verantwortung, unsere Trainer, Abteilungsleiter und Fußballakteure stehen im Berufs- und Schulleben, wir wollen sie schützen“, so die Aussage der beiden Spartenleiter.

               
        
            

Wegen Corona durfte die Sparte Eisstock im TSV Friedenfels im März ihr Mitglied Reinhold Beyerlein nicht zur Weltmeisterschaft begleiten. Die Nachfeier musste ebenso entfallen. Aber nun gab es ein großes Hallo.

„Wenn ein kleiner Verein wie wir einen Weltmeister in seinen Reihen hat, wird dies normalerweise groß und ausgiebig gefeiert“, sagte Martin Streim, Leiter der Sparte Eisstock des Turn- und Sportvereins Friedenfels, am Lagerfeuer. „Doch in diesem Jahr ist alles anders“, meinte der Sprecher und fuhr fort: „Um wenigstens ein bisschen an das großartige Ereignis im März dieses Jahres zu erinnern, haben wir nun dies in freier Natur gewählt. Es war bisher der größte sportliche Erfolg eines TSV-Mitglieds.“ Er forderte bei der Laudatio seine Freunde auf, das Glas auf Reinhold Beyerlein zu erheben. Mit Glückwünschen seiner Sportkameraden wurde das Ausnahmetalent im Eisstock-Weitschießen dann regelrecht überhäuft. „Die Fahrten unserer Mitglieder und Fans nach Regen im Bayerischen Wald zur Unterstützung für Reinhold waren schon geplant. Doch mit dem Ausbruch der Pandemie kamen jeden Tag neue Informationen, ob Zuschauer zu der Weltmeisterschaft zugelassen sind oder nicht. Schließlich einigten wir uns, das Ereignis zu Hause am Fernseher zu verfolgen und nach deiner Rückkehr eine ordentliche Feier zu veranstalten. Doch daraus wurde nichts und immer wieder mussten wir sie verschieben. Länger wollten wir nun aber auch nicht mehr warten und haben nach den Hygienevorschriften und Schutzbestimmungen diese Variante auf Abstand zu den Sportkameraden in freier Natur gewählt“, erklärte Spartenleiter Martin Streim. Den Weltmeister-Titel 2020 der Herren im Weitschießen holte Deutschland in der Besetzung Reinhold Beyerlein (TSV Friedenfels), Markus Schätzl (SV Oberbergkirchen), Peter Rottmoser (SV Schechen) und Michael Späth (FC Altrandsberg). Zum letzten Mal Teamweltmeister waren die deutschen Weitenjäger 1998 in Graz. Begeistert verfolgten die Sportkameraden die Erzählungen über die WM von Reinhold Beyerlein, der sich über die Idee zu dieser Veranstaltung mit einer kurzen Rückschau freute. Der 41-jährige Reinhold Beyerlein hatte sich für die „WM dahoam“ in Regen in monatelanger Trainingsarbeit auf das Weitenturnier vorbereitet. Neben speziellem Krafttraining hat er sich aber auch in den drei Jahren, seitdem er der Sparte Eisstock des TSV Friedenfels beigetreten ist, immer wieder am Mannschaftsspiel seiner Friedenfelser Eisstockfreunde beteiligt. Er freut sich stets über die ausgezeichnete Kameradschaft bei der Sparte Eisstock im TSV Friedenfels. „Es gibt nur wenige Vereine, die so eine aktive Jugendarbeit im Eisstocksport pflegen.“ Dies hörten die Eisstockschützen um Spartenleiter Martin Streim gerne. Dabei sorgte eine Anmerkung eines jugendlichen Eisstockschützen für viele Lacher: „Reinhold, du bist zwar eine coole Socke im Weitschießen, aber erinnere dich mal an eine der letzten Trainingseinheiten im Mannschaftsspiel, wo ich deinen Eisstock schnurgerade aus dem Haus auf der Asphaltbahn vor der Steinwaldhalle beförderte.“

Zu den Bildern:

(Bild oben) Nicht mit Sekt stießen die Mitglieder der Sparte Eisstock nachträglich auf den Weltmeister-Titel ihres Mitglieds Reinhold Beyerlein (vorne rechts) an. Wegen der Corona-Pandemie musste die WM-Nachfeier mehrmals verschoben werden. Nun feierte man am Lagerfeuer mit einem kräftigen Schluck Friedenfelser Gerstensaft.

(Bild links) Mehrmals schon gewann Reinhold Beyerlein (vorne rechts) als Eisstock-Weitschütze nationale Titel, wurde Europameister und schaffte es als Einzelsportler schon zweimal bei einer WM auf das Siegerpodest. Bei seinem Heimatverein, dem TSV Friedenfels, beteiligt sich Reinhold Beyerlein mit seinen Sportkameraden (Bild) aber auch gerne am Mannschaftsspiel.

               
        
            

Passender hätte die Spende gar nicht sein können. Pünktlich zu Beginn der Herbstsaison und begleitet von kräftigen Regenschauern, überreichte Reinhard Stummreiter, Regenjacken an die jüngsten Fußballer des TSV Friedenfels. Über die großzügige Spende der Firma Richard Suttner GmbH & Co. KG in Pressath, freuten sich die F/G-Junioren deshalb besonders. Zweiter Vorsitzender Helmut Radimerski und die Trainer, Markus Kellner und Michael Melzner, dankten Reinhard Stummreiter, der im Auftrag seines Arbeitgebers das neue Outfit aushändigte. Für den TSV Friedenfels seien solche Sponsoren von großer Wichtigkeit. Der Spielbetrieb mit all seinen vielen Mannschaften ist kostenaufwendig, dass Trikot-, Trainingsanzug- und Dressspenden eine große Unterstützung für die Vereinskasse sind, informierte Vorsitzender Helmut Radimerski. Reinhard Stummreiter wünschte den jungen Akteuren viel Freude mit der neuen Ausstattung und besonders, das sich weiterhin die erhofften Erfolge einstellen. Im Bild die jungen TSV-Akteure mit (hinten von links) Michael Melzner und Markus Kellner (Trainer und Betreuer), Reinhard Stummreiter (Firma Richard Suttner GmbH) sowie Helmut Radimerski (2. TSV-Vorsitzender). Bild zum vergrößern bitte anklicken.

               
        
            

Am Samstag, den 22. August haben Fabian Thoma und Anja Eckert geheiratet. Die standesamtliche Hochzeit fand in der Burg Falkenberg statt. Nach der Trauung hatte das frisch vermählte Paar eine Gratulationscour vor sich – darunter war auch der TSV Friedenfels. Akteure der ersten und zweiten Mannschaft wünschten viel Glück und dankten Fabian für seinen geleisteten Einsatz in den TSV-Mannschaften. Mit einer Flasche „Friedenfelser“ wurde auf die Hochzeit angestoßen. Fabian Thoma der aus Pleußen stammt, wechselte 2016 zum TSV Friedenfels (vorher SV Steinmühle) und steht aktuell bei knapp 50 Einsätzen. Zahlreiche Verletzungen verhinderten seitdem jedoch weitere Einsätze des agilen Fußballers. Außerhalb des Platzes unterstützt er zudem Feiern und Veranstaltungen der Abteilung Fußball des Turn- und Sportvereins. Von Beruf ist Fabian Thoma Bauingenieur bei der Fa. Kassecker, Anja Eckert bei der Fa. Schott beschäftigt. Wohnen wird das frisch vermählte Paar in Tirschensreuth.

               
        
            

Den Bund der Ehe schlossen in der Pfarrkirche Friedenfels die beiden TSV-Mitglieder, Christina Wildenauer und Wolfgang Mühlbauer. Die kirchliche Trauung nahm der frühere Friedenfelser Pfarrer Klaus Haußmann vor. Nach der Trauung wurde das frisch vermählte Paar auch vom Turn- und Sportverein Friedenfels erwartet (Bild). Der Bräutigam spielte bis zur Saison 2016/17 in der ersten und zweiten Fußball-Mannschaft. Als Torwart war er den Mannschaften hier stets ein sicherer Rückhalt. Gern erinnern wird sich Wolfgang Mühlbauer an das Pokal-Achtelfinale gegen den FC Tirschenreuth (Bezirksliga). Hier brachte er die FC-Stürmer durch seine Paraden bereits während des Spiels zum verzweifeln. Im abschließenden Elfmeterschießen parierte er mehrere Schüsse und der TSV Friedenfels zog hochverdient ins Viertelfinale ein. Ehefrau Christina glänzte in den letzten zehn Jahren in der Sparte Laufen. Neben dem wöchentlichen Training war ihre Mitarbeit und Organisation bei vielen Läufen und Veranstaltungen geschätzt. Sie war beteiligt an den legendären Nudelabenden, den Feiern im Eisenbahnerhaus und zahlreichen Wanderungen (Bild zum vergrößern bitte anklicken).

               
        
            

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Die Gelegenheit zusammen Sport zu treiben, hatte die F – Jugend unseres Vereins noch im Februar. Bei einem Hallenturnier der Spielgemeinschaft Wiesau zeigten die jüngsten TSV`ler wie schön Fußball in der Halle sein kann. Bei den Begegnungen mit der SpVgg Wiesau, dem TSV Konnersreuth, dem TSV Reuth und dem ATSV Tirschenreuth, standen aber der Spaß und der faire Wettkampf im Mittelpunkt. Fußballerisch hatten die Buben jedoch schon vieles drauf, geglückte Annahmen, gewaltige Schüsse aufs Tor und mit Jubelschreien erfreuten sie Zuschauer und ihre Betreuer und Trainer, Markus Kellner und Michael Melzner. Am Ende des Turniers gab es keine Tabelle, die Freude am Fußball stand im Vordergrund.

               
        
            

Eine vier Kilometer lange Wanderung von Friedenfels zum Eisenbahnerhaus Bärnhöhe leitete die offizielle Vorbereitung für die restlichen Spiele der Rückrunde 2019/20 ein. Trainer Markus Schaumberger freute sich über die Anwesenheit seines fast kompletten Kaders und führte die Akteure der ersten und zweiten Mannschaft zu dem beliebten Domizil im Steinwald. In der mollig warmen Berghütte stand am ersten Tag zusammen mit Unterstützern, Frauen und Freundinnen ein zünftiger Hüttenabend auf dem Programm. Spartenleiter Christian Härtl hatte mit seiner Ehefrau Anna sowie Alfred Heimerl ein Quiz mit vielen Fragen rund um den Turn- und Sportverein zusammengestellt, das sogar zahlreiche Kicker arg in Bedrängnis brachte. Fragen zum Verlauf der Saison, zu Vereinsereignissen und zur aktuellen Bundesliga waren nicht leicht zu beantworten. Besonders die Schätzfragen am Ende des schriftlichen Tests waren ein Sprungbrett, um bei der Siegerehrung ganz weit vorne oder hinten zu landen. Nicht annähernd kamen die männlichen Akteure auf die richtigen Antwort 639 zur Frage: “Wie viele Spaghetti sind in einer 500-Gramm-Packung?” Die meisten Punkte hatte am Ende kein Fußballer, sondern eine Spielerfreundin. Eva Brückner konnte sich aus den vielen wertvollen Sachprämien den Hauptpreis aussuchen. Die Partnerinnen der Aktiven und weitere Unterstützer waren am ersten Abend zur Hüttengaudi eingeladen. Um 23.45 Uhr war Zapfenstreich für Anhänger und Familienmitglieder, sie mussten das ESV-Heim verlassen. Trainer Markus Schaumberger hatte ab diesem Zeitpunkt Nachtruhe für seine Akteure angeordnet. Die war auch nötig, denn ein straffes Trainingsprogramm wartete am Samstagvormittag auf die TSV-Truppe. Noch vor dem Frühstück wurde im Garten des ESV-Heims eine Übungseinheit mit dem Ball absolviert, bevor es im lockeren Geländelauf über die Forstwege zum Hirschgehege im Steinwald ging. Das derweil vom Küchenchef Uwe zubereitete proteinreiche Frühstück schmeckte bei der Rückkehr besonders. Für Entspannung und Unterhaltung sorgte am Nachmittag eine Wanderung zum Waldhaus. Nach einer guten Brotzeit und einem Bier erreichte die Truppe pünktlich, bevor der Regen einsetzte, das Eisenbahnerhaus. Ein gemütliches Schafkopfturnier war die richtige Erholung für die leicht brennenden Muskeln. Nicht fehlen durften eine kurze Rückschau und ein Ausblick auf die anstehenden Spiele. Der Trainer hob dabei die großartige Kameradschaft in den beiden Mannschaften hervor und lobte das Umfeld: “Die Unterstützung der Zuschauer, der Platzkassiere, dem Bräter- und Verkaufspersonal im Kiosk bis hin zu den Spielerfrauen, die bei den Heimspielen für Kaffee und Kuchen sorgen, war in der Vorrunde perfekt.” Markus Schaumberger verwies auch schon auf die Jahreshauptversammlung des TSV Friedenfels am 1. März im Vereinslokal. Mit einem leichten Waldlauf am Sonntag fand der Hüttenaufenthalt gegen Mittag sein Ende. Einig waren sich alle 29 Kicker, dass im nächsten Jahr unbedingt eine Wiederholung stattfinden muss. Die Spartenleiter Christian Härtl und Daniel Maier wurde mit der erneuten Organisation beauftragt (Weitere Bilder fogen demnächst).

               
        
            

Das kleine Jubiläum vom letzten Jahr ist vorüber. Die Sparte Laufen des TSV Friedenfels glänzte aber erneut bei der Ausrichtung eines Rennens zum Oberpfälzer Volkslauf-Cup (OVL-Cup). Mit 284 Teilnehmern wurde zudem der Start in die diesjährige Laufserie mit 265 Athleten und Athletinnen in Wernberg und 220 Teilnehmern in Plößberg noch einmal getoppt. Die Laufstrecken in der „Rote Lohe“ beim Fußballplatz sowie die Abwicklung der Großorganisation durch die rührige TSV-Abteilung begeisterten Sportler und Zuschauer einmal mehr. Verständlich das die Verantwortlichen um Spartenleiter Robert Janko und Spartenkassier Claudia Paukner nach dem Lob der Sieger, das Kompliment an ihre vielen Helferinnen und Helfer weiter gaben. Die vielen Zuschauer erlebten bei der dritten Veranstaltung in diesem Jahr den Sieg von Korbinian Schönberger bei den Herren und von Lea Schwarzensteiner bei den Frauen. Korbinian Schönberger startete nach Wettkampfpause und langer Unterbrechung des Leistungssports wieder einmal bei einem Rennen und freute sich über seinen gelungen Einstand. „Es funktioniert noch alles ganz gut, Wetter und Strecke waren ideal“, meinte der sympathische Sportler. Während die vielen Läuferinnen und Läufer bei ihren Zieleinläufen mit großen Applaus bedacht wurden, waren doch diesmal die 26 Starter der Bambiniklasse die heimlichen Stars der Veranstaltung. In schicken Laufdress und Teamoutfit eröffneten sie das Rennen und zeigten auf der 500 Meter Runde großen Siegeswillen und beherztes Auftreten. Auf dem Siegerpodest hingegen nahmen sie die Auszeichnungen und Ehrungen sowie das Blitzlichtgewitter mit einen kleinen Lächeln und eher zurückhaltend entgegen. Ein ausführlicher Bericht und weitere Bilder folgen, hier die Ergebnisliste.

OVL Cup 2019 Ergbnisse